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Harçgeld in der Stadt: Ein Studierendentag in Beyazıt: discover the stops around Istanbul. Preview the route, then check in along the way in the Vidici app.
Stops on this adventure
Route stops
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ExplorationEntdecke Rom am Gehweg
Am Rand der Ordu Caddesi liegen ohne Absperrung Steinfragmente des Theodosius-Triumphbogens. Der Platz hier war einst das größte Forum von Byzanz: im 4. Jahrhundert angelegt und 393 im Namen von Kaiser Theodosius I. neu gestaltet. Die Säulen des Bogens wurden bei Ausgrabungen zwischen 1948 und 1961 gefunden.
Theodosius Zafer Takı kalıntıları, Istanbul, Turkey - 02
HistoryLies das Tor von außen
Das monumentale Tor an der Nordseite des Beyazıt-Platzes wurde zwischen 1864 und 1866 für Sultan Abdülaziz errichtet; die Inschrift zeigt das Jahr 1865 und die Kalligrafie stammt von Şefik Bey. Ursprünglich war es das Bâb-ı Seraskerî, also der Eingang zum Heeresquartier. Heute liegt dahinter die Universität, doch den Charakter des Platzes prägt das Tor noch immer.
Istanbul University Main Gate, Beyazıt Square, Istanbul, Turkey - 03
PhotographyAchte auf die Farbe des Turms
Hinter dem Tor erhebt sich der steinerne Beyazıt-Turm, 1828 für Mahmud II. vom Architekten Senekerim Balyan gebaut; die hölzernen Vorgänger waren zuvor zweimal abgebrannt. Die farbigen Lichter auf dem 85 Meter hohen Turm dienten als Wettercode: Blau bedeutete klar, Grün Regen, Gelb Nebel und Rot Schnee.
Beyazıt Kulesi, Beyazıt Meydanı, Istanbul, Turkey - 04
HistoryFinde kostenlosen Schatten im Hof
Mit dem Bau der Beyazıt-Moschee und ihres Külliye-Komplexes wurde 1500 begonnen, 1505 war er vollendet. Wer genau der Architekt war, ist umstritten; Archivforschung deutet auf Yakup Şah hin. Der Komplex ist nicht symmetrisch, weil er sich über die Reste des byzantinischen Forums ausbreiten musste. Der Hof ist die nächstgelegene stille Zuflucht vor dem Trubel des Platzes.
Beyazıt Mosque courtyard gate, Istanbul, Turkey - 05
CultureSuche dir einen kostenlosen Arbeitsplatz
In dem 1506 errichteten Imaret-Gebäude des Komplexes arbeitet die 1884 gegründete Beyazıt Staatsbibliothek. Sie gilt als die erste staatlich gegründete Bibliothek des Landes und erhält gesetzlich ein Exemplar jedes veröffentlichten Buches. Der Eintritt ist kostenlos, keine Mitgliedschaft nötig, ein Ausweis am Eingang genügt. Für Studierende ist das einer der günstigsten Arbeitsplätze der Stadt.
Beyazıt State Library, Istanbul, Turkey - 06
LocalTauche zwischen die Bücherregale
Die Buchhändler von Sahaflar waren früher in ihren eigenen Gassen innerhalb des Großen Basars versammelt; nach dem Erdbeben von 1894 wurden sie schrittweise hierher verlegt. Der Markt brannte 1950 ab, wurde in Stahlbeton neu errichtet und 1952 wiedereröffnet. Heute gibt es rund vierzig Läden, der Schwerpunkt liegt auf Lehrbüchern, und die alte Antiquariatsatmosphäre ist deutlich schwächer geworden.
Sahaflar Çarşısı Beyazıt entrance, Istanbul, Turkey - 07
FoodProbiere im Sand gebrühten Kaffee
Vom Ausgang der Sahaflar gelangst du direkt in den Großen Basar. In den Kaffeehäusern dort wird türkischer Kaffee nicht auf der Herdplatte, sondern in heißem Sand zubereitet: Die Cezve wird in den Sand gesetzt, sodass die Hitze von allen Seiten zugleich wirkt. Eine Tasse Kaffee ist die günstigste Sitzpause dieser Route.
Yağlıkçılar Caddesi, Grand Bazaar, Istanbul, Turkey - 08
NatureFinde einen Garten mitten in der Stadt
Am Hang von Süleymaniye liegt ein Garten, den man leicht übersieht, wenn man nicht durch das Tor geht: der 1935 vom deutschen Botaniker Alfred Heilbronn gegründete erste botanische Garten der Türkei. Er beherbergt mehr als fünftausend Pflanzenarten, und von seinen Terrassen blickst du auf das Goldene Horn. Der Eintritt ist kostenlos, am Eingang wird ein Ausweis hinterlegt.
Alfred Heilbronn Botanical Garden Süleymaniye gate, Istanbul, Turkey
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